Irland Dublin -Juni 2023
Mit voller Vorfreude und Aufregung ging es für die Schulleitung in den Pfingstferien nach Dublin. Diese einwöchige Reise war für uns, Frau Tietze-Wagner und Herrn Reckerth, eine einzigartige Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln, das interkulturelle Verständnis zu fördern und unsere sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern.
Ein zentraler Bestandteil unseres Aufenthalts war der tägliche Sprachunterricht an der Atlanta School in Dublin. Dabei hatten wir die Möglichkeit, mit Menschen aus der ganzen Welt in Kontakt zu treten und unser Sprachniveau zu erweitern. Voller Stolz hielten wir am letzten Schultag das C1 Zertifikat in Englisch in unseren Händen.
Abgesehen von den Sprachkursen konnten wir das traumhafte Wetter in Dublin genießen, was eher ungewöhnlich für Irland ist. Die Sonne begleitete uns auf unseren Erkundungen und verlieh unserer Reise eine zusätzliche angenehme Atmosphäre.
Ein absolutes Highlight unseres Aufenthalts war der Ausflug zu den Cliffs of Moher. Die majestätische Schönheit der Klippen beeindruckte nicht nur uns, sondern auch alle Teilnehmer der Reise. Es war eine unvergessliche Erfahrung, die uns die Naturwunder Irlands hautnah erleben ließ.
Ein magischer Moment erwartete uns in der Bibliothek des Trinity College. Die altehrwürdige Bibliothek, berühmt für das Book of Kells, bot eine faszinierende Kulisse für eine Zeitreise in die Vergangenheit. Hier konnten wir die einzigartige Sammlung historischer Bücher bestaunen und uns von der beeindruckenden Atmosphäre des Ortes inspirieren lassen.
Natürlich durften auch die Pub-Besuche nicht fehlen, die zu einem festen Bestandteil der irischen Kultur gehören. Die lockere Atmosphäre und die vielen Straßenmusiker sorgten für ein authentisches Erlebnis, das wir sehr genossen.
Insgesamt war dieser Aufenthalt in Dublin eine geniale Woche, die uns durch die Europäische Union ermöglicht wurde. Es war eine wertvolle Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln, interkulturelle Kompetenzen zu stärken und ein internationales Netzwerk aufzubauen. Wir sind dankbar für diese Möglichkeit, werden davon noch lange zehren, und die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen in unsere tägliche Arbeit einfließen lassen.
Wir freuen uns auf viele weitere Projekte. Somit ist eines sicher: Fortsetzung folgt
Finnland Helsinki – August 2023

„Tervetuloa Helsinkiin!“, hieß es für uns zwei Lehrerinnen, Doris Kratzer und Isabell Framberger, in den Sommerferien. Dank des Erasmus+-Programms hatten wir die Möglichkeit, eine Woche in Helsinki zu verbringen und dort eine Fortbildung zum finnischen Schulsystem zu besuchen. Während dieser Woche bekamen wir nicht nur einen Einblick in die Schule in Finnland, sondern konnten uns mit vielen anderen Lehrkräften aus ganz Europa über deren Schulsysteme und Arbeitsweisen austauschen. Ganz nebenbei haben wir so auch unsere Englischkenntnisse aufgefrischt.
Neben den Grundlagen des finnischen Schulsystems lernten wir einige Besonderheiten kennen, die die Schule in Finnland als Vorreiter in Sachen Bildung auszeichnet. Dazu gehört beispielsweise das Phenomenon Based Learning, bei dem die Inhalte verschiedener Fächer anhand eines Themas verknüpft und aktiv von den Schülerinnen und Schülern erarbeitet werden. Hierbei stand zudem das Lernen mit STEAM (Science, Technology, Engineering, Arts, Mathematics) im Fokus und damit die Verknüpfung verschiedenster naturwissenschaftlicher Fächer mit der Kunst. So lernten wir unterschiedliche Technologien und Apps kennen, die auch in unserem Unterricht eingesetzt werden können.
Was das finnische Schulsystem allerdings neben dem Technologieeinsatz und dem ganzheitlichen Lernansatz zudem ausmacht, ist, dass das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte eine zentrale Rolle spielt. Hierzu wurde eine App entwickelt, die den Kindern Rückmeldung über ihre Charakterstärken gibt und diese so in ihrem Tun bestärken soll. Diese App findet nun bereits Einsatz in unserem Unterricht. Im Hinblick auf die Gestaltung des neuen Schulhauses in Langweid war für uns zudem besonders interessant, wie die Räume in finnischen Schulen genutzt werden und möbliert sind. Auch hier konnten wir uns einige Ideen für die baldige Umsetzung in der neuen Schule holen.
Zusätzlich zur Fortbildung hatten wir natürlich auch die Möglichkeit, Helsinki zu erkunden. Neben einer Stadtführung, bei der wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Dom von Helsinki oder die Kamppi-Kapelle besichtigten, war für uns der Besuch der Oodi-Bibliothek besonders interessant, da diese die Grundprinzipien des finnischen Schulsystems widerzuspiegeln scheint: In dieser besonderen Bibliothek ist jeder willkommen, egal ob Erwachsener, Kind oder Haustier. Zudem bietet sie nicht nur viel Platz für Bücher und zum Lesen, sondern auch einen Indoor-Spielplatz, Gemeinschaftsbüros und viele Möglichkeiten des kreativen Gestaltens, beispielsweise mithilfe von 3D-Druckern, Nähmaschinen oder Tonstudios.
Bei einer Rundfahrt mit dem Schiff konnten wir zudem einige der 315 Inseln von Helsinki vom Wasser und von Land aus bestaunen. Dabei hatten wir Glück, dass zu dieser Zeit die Helsinki Biennale stattfand, bei der auf einigen Inseln Helsinkis regionale Künstlerinnen und Künstler verschiedene Natur-Installationen präsentierten.
Neben den Ausflügen und Erkundungen in der Stadt, erkundeten wir natürlich auch Helsinkis Cafés und Restaurants. Besonders gut gefiel es uns an einem kleinen Hafenkiosk, wo wir ein leckeres Stück finnischen Blaubeerkuchen gegessen haben und das schöne sonnige Wetter genießen konnten.
Job-Shadowing in Helsinki 2023
Im letzten Herbst (Oktober 2023) hatte ich die wunderbare Gelegenheit, für eine Woche an der Perkkaan Koulu in Helsinki zu hospitieren. Es war das erste Job-Shadowing Abenteuer unserer Schule und hat sich wirklich gelohnt! Die Perkkaan Koulu ist eine noch junge und sehr multikulturelle Schule. Schon beim Betreten der Schule spürt man die offene und herzliche Atmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus vielen verschiedenen Ländern, und es war beeindruckend zu sehen, wie gut die Schule damit umgeht.
Obwohl es in Helsinki zu dieser Jahreszeit schon ziemlich kalt war, wurde ich überall sehr warm empfangen. Die finnischen Lehrkräfte waren sehr freundlich und haben mir offen Einblicke in ihre Unterrichtsmethoden gegeben. Besonders beeindruckt hat mich der Einsatz digitaler Medien im Unterricht.
Ein weiteres Highlight war das Schulgebäude selbst. Es ist modern und flexibel gestaltet, mit vielen offenen Bereichen, die für Gruppenarbeiten genutzt werden können. Das erinnerte mich stark an unser neues Schulgebäude, in das wir im nächsten Schuljahr einziehen werden. Besonders gefallen haben mir die hellen, großzügigen Räume und die gemütlichen Ecken, in denen sich die Schülerinnen und Schüler zum Lernen zurückziehen können. Die vielen Anregungen und Ideen, die ich mitgebracht habe, sind wertvoll für unsere schulische Arbeit. Besonders der integrative Ansatz und die Wertschätzung kultureller Vielfalt an der Perkkaan Koulu haben mich beeindruckt. Diese Aspekte möchten wir auch bei uns stärker betonen.
Der Aufenthalt in Helsinki war nicht nur eine persönliche Bereicherung für mich, sondern auch ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Schule. Wir freuen uns darauf, die neuen Ideen und Konzepte in unserem neuen Schulgebäude umzusetzen und gemeinsam die neuen Herausforderungen anzugehen.
Harun Göktas
Island, das Land der feuerspeienden Berge und eisigen Gewässer:
Ein Abenteuerbericht von Frau Tietze-Wagner und Herrn Reckerth

In den Herbstferien 2023 wagten sich Frau Tietze-Wagner und Herr Reckerth, unser Schulleitungsteam, auf eine bemerkenswerte Reise nach Island. Das Ziel: Reykjavik, die Hauptstadt Islands, wo sie an einem Erasmus+ Fortbildungskurs mit Lehrkräften aus ganz Europa teilnahmen.
Der Kurs bot nicht nur eine Gelegenheit zum fachlichen Austausch, sondern auch eine Chance, die faszinierende Natur und Kultur Islands zu erleben. Neben den Lehrinhalten, die sich um das Thema "Positive Teaching" drehten - eine Methode, die darauf abzielt, das Lernen durch eine positive und unterstützende Umgebung zu fördern - hatten Frau Tietze-Wagner und Herr Reckerth die Möglichkeit, die Blaue Lagune zu besuchen, ein geothermales Spa bekannt für sein warmes, mineralhaltiges Wasser und seine entspannende Atmosphäre.
Während ihrer Stadtführung in Reykjavik starteten sie bei Leif Eriksson, einem der bekanntesten Wikinger Islands und einem Pionier der nordischen Seefahrt. Leif Eriksson ist eine wichtige historische Figur in der Geschichte Islands.
Darüber hinaus erkundeten sie die charmante Stadt Reykjavik und nahmen an der Golden Circle Tour teil, bei der sie beeindruckende Naturphänomene wie Wasserfälle, Geysire (heiße Quellen, die periodisch kochendes Wasser ausstoßen) und schwarze Strände erleben konnten. Wer weiß, vielleicht haben sie sogar eine Elfe getroffen, denn man sagt, dass Island das Land der Elfen und Feen ist.
Die Reise war nicht nur eine berufliche Weiterbildung, sondern auch eine persönliche Bereicherung für Frau Tietze-Wagner und Herrn Reckerth. Die Schönheit und Vielfalt Islands hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und wird sicherlich dazu beitragen, neue Perspektiven und Ideen in unsere Schule zu bringen.
Julia Tietze-Wagner

Job Shadowing in Barcelona 2024
Im vergangenen Jahr (Mai 2024) hatten wir, Harun Göktas und Julia Tietze-Wagner, die spannende Gelegenheit, im Rahmen des Erasmus+ Programms an einem Job-Shadowing in der Escola Martinet in Barcelona teilzunehmen. Dieser Austausch war besonders intensiv und bereichernd, da wir zuvor die beiden spanischen Lehrkräfte Isaac und José bei uns in Langweid begrüßen durften.
Die Escola Martinet bietet Bildung vom Kindergartenalter bis zur 6. Klasse an und beneindruckte uns mit ihrem innovativen Ansatz. Während unseres Aufenthalts konnten wir den Unterricht in verschiedenen Jahrgangssstufen und Fächern beobachten. Besonders beeindruckend war der Sprachunterricht, der stark auf die Förderung der kommunikativen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler abzielte.
Ein Alleinstellungsmerkmal der Escola Martinet ist der bilinguale Unterricht in Spanisch und Englisch. Beide Sprachen werden gleichwertig im Unterricht integriert, was die Sprachkompetenzen der Schülerinnen und Schüler erheblich stärkt. Diese Erfahrung war besonders wertvoll für uns und gab uns viele Anregungen für unseren eigenen Unterricht.
Bereits in der Vorschule legten die Lehrkräfte großen Wert auf spielerische Lernansätze und die Entwicklung sozialer Fähigkeiten. Die Förderung der Kreativität der Kinder stand dabei im Mittelpunkt. Der sehr wertschätzende Empfang und Umgang des spanischen Kollegiums hinterließen bei uns einen bleibenden Eindruck. Besonders möchten wir Isaac danken, der uns stets zur Seite stand und unseren Aufenthalt in Barcelona so angenehm und lehrreich gestaltete.
Neben den schulischen Aktivitäten war auch der kulturelle Austausch mit den Kollegen in Barcelona sehr wertvoll. Wir konnten viel über die lokale Kultur lernen und bekamen Einblicke, wie die Schule dort organisiert ist und welche Werte vermittelt werden. Dies erweiterte unseren Horizont und gab uns viele neue Ideen für unseren eigenen Unterricht.
Insgesamt war der Austausch mit der Escola Martinet eine wertvolle Bereicherung für unsere Schule und unsere persönliche Weiterentwicklung. Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse in unseren Schulalltag zu integrieren und unsere Schülerinnen und Schüler davon profitieren zu lassen.
Harun Göktas & Julia Tietze-Wagner

Job Shadowing in Prag- März 2024
Im Rahmen von Erasmus starteten Frau Tietze-Wagner, Frau Beylacher und Frau Steurer am Sonntagvormittag vom Augsburger Hauptbahnhof in Richtung Prag.
Am Montag in der Früh begann die spannende Hospitationswoche in einem kleinen Vorort von Prag an der Skola Hovorcovice. Wir wurden von einem sehr freundlichen, offenen Kollegium empfangen, bekamen unseren Stundenplan und wurden sofort von einer Schülergruppe zu einer englischsprachigen Schulhausführung abgeholt.
Unsere Schulwoche war gefüllt mit Deutschunterricht, Englischstunden, Einblicke in die Töpferwerkstatt der Schule, gemeinsamem Essen mit den tschechischen Kollegen in der Mensa und spaßigen Interviews, die die tschechischen Schüler im Rahmen ihres Deutschunterrichts, als auch ihrer Englischstunden mit uns führten.
Ein Highlight war eine gemeinsame Deutschstunde mit einer Gruppe tschechischer Kollegen am Nachmittag an der Schule. Das tschechische Team begeisterte uns mit ihrem Engagement, zusätzlich zu ihrer prall gefüllten Arbeitswoche, sich mit der Deutschen Sprache vertraut zu machen. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, frischten unser Englisch auf, versuchten uns im Erklären deutscher Sprichwörter und übten uns im Aussprechen tschechischer Wörter.
Die Nachmittage verbrachten wir in der Prager Innenstadt und bereiteten uns auf die anstehende Abschlussfahrt der jetzigen 8. Klasse nach Prag
sowie auf den geplanten Schüleraustausch, der im neuen Schuljahr erstmals angeboten wird, vor. „Die Stadt aus den Augen der Langweider Schüler zu erkunden“ war unser Motto und wir freuen uns sehr auf die anstehenden Besuche an unserer Partnerschule und der faszinierenden Prager Innenstadt mit all ihren interessanten Facetten.
Julia Tietze-Wagner, Stefanie Beylacher und Julia Steurer

Niederlande Amsterdam - August 2024

Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatte ich in den Sommerferien die Gelegenheit, an einer einwöchigen Fortbildung zum Einsatz von künstlicher Intelligenz im Schulkontext in Amsterdam teilzunehmen. Die Fortbildung bot eine perfekte Mischung aus fachlichem Input und kulturellem Rahmenprogramm.
Jeden Vormittag trafen wir uns mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa und erarbeiteten unter der Leitung einer erfahrenen Dozentin kreative Strategien, um KI-Tools sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Ein Schwerpunkt lag auf der Vorstellung und praktischen Erprobung verschiedener KI-gestützter Plattformen zur Unterrichtsvorbereitung und zum Einsatz im Unterricht. In Workshops erarbeiteten wir konkrete Unterrichtskonzepte basierend auf diversen KI-Tools. Wir lernten beispielsweise, wie Gamma zur Generierung von Bildungspräsentationen genutzt werden kann. Auch die Möglichkeiten KI-gestützter Lesetexterstellung mit geeigneten Fragen mit Diffit oder das Anpassen von Sachtexten an bestimmte Jahrgangsstufen mit Magic School wurden praktisch erprobt. Zudem lernten wir, KI-basierte Fotos und Videos zu generieren und wie Texte oder Videos mithilfe einer KI zusammengefasst werden können.
Ein wichtiger Teil der Fortbildung widmete sich den ethischen Fragen und Herausforderungen, die der Einsatz von KI im Bildungsbereich mit sich bringt. Wir diskutierten intensiv über Themen wie Datenschutz, die mögliche Verstärkung von Bildungsungleichheiten durch KI-Systeme und die Bedeutung von menschlichem Kontakt im Lernprozess. Besonders spannend fand ich den Austausch mit den anderen Lehrkräften über die unterschiedlichen rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen in ihren Ländern.
Die Nachmittage nutzten wir für Erkundungstouren durch Amsterdam. Wir schlenderten durch die malerischen Grachten, besuchten Museen und genossen die entspannte Atmosphäre der Stadt. Ein Highlight war sicherlich die Grachtenfahrt, bei der wir Amsterdam vom Wasser aus erleben konnten. Natürlich konnten wir uns auch niederländische Köstlichkeiten, wie die typischen Stroopwaffels, nicht entgehen lassen.

Diese Kombination aus intensiver fachlicher Weiterbildung und kulturellem Programm machte die Woche zu einer äußerst bereichernden Erfahrung. Ich kehre mit vielen neuen Ideen für meinen Unterricht, einem tieferen Verständnis für die Chancen und Herausforderungen von KI im Bildungsbereich und wunderbaren Erinnerungen an Amsterdam zurück. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern hat mir neue Perspektiven eröffnet und mich darin bestärkt, innovative Technologien wie KI verantwortungsvoll und kreativ in meinen Unterricht zu integrieren.

Fortbildung in Helsinki über das finnische Schulsystem

In den Herbstferien 2024 fand eine besondere Fortbildung in Helsinki statt, bei der Frau Tietze-Wagner wertvolle Einblicke in das finnische Schulsystem erhielt. Im Rahmen des Kurses wurden eine Grundschule (Primary School) und eine weiterführende Schule (Secondary School) besucht, wo die Teilnehmenden Unterrichtseinheiten miterleben und sich intensiv mit Schüler, Lehrer und der Schulleitung über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Schulsysteme austauschen konnten.
Besonders bereichernd war der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa, die ebenfalls an diesem Kurs teilnahmen. In den Gesprächen zeigte sich, dass die europäischen Teilnehmenden von manchen finnischen Arbeitsbedingungen im positiven Sinne erstaunt waren.
Zusätzlich fand ein Leadership-Coaching statt, das den Teilnehmenden wertvolle Impulse und Strategien für ihre eigenen Führungs- und Unterrichtsaufgaben bot.
Neben dem fachlichen Programm war auch Zeit, Helsinki und seine besondere Atmosphäre zu erleben. Die Teilnehmer besuchten beeindruckende Orte wie die Bibliothek Oodi, die für ihre offene Architektur und moderne Ausstattung bekannt ist, sowie die Insel Suomenlinna, eine Festungsanlage, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und spannende Einblicke in die Geschichte der Region bietet.
Diese Fortbildung war ein äußerst wertvoller Austausch und wird viele neue Impulse für die tägliche Schulpraxis liefern.
Neue Impulse für den Sportunterricht

Im Rahmen des Erasmus-Programms hatte die Lehrerin Doris Kratzer im Januar 2025 die Gelegenheit, an einem 30-stündigen Kurs in Valencia teilzunehmen, der sich mit dem Thema „Sportunterricht in der Grundschule“ befasste. Die Fortbildung bot nicht nur wertvolle fachliche Einblicke, sondern auch eine bereichernde kulturelle Erfahrung, die sie mit vielen neuen Ideen und Erkenntnissen zurück nach Langweid brachte.
In dem Kurs konnte sie sich intensiv mit innovativen und bewegungsbasierten Lernstrategien auseinandersetzen, die speziell für den Grundschulbereich entwickelt wurden. Im Mittelpunkt standen kreative Ansätze, die Kindern helfen sollen, Bewegung und Lernen miteinander zu verbinden. Dies soll nicht nur die motorischen Fähigkeiten fördern, sondern auch die kognitiven Prozesse unterstützen – ein Aspekt, der auf den neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen basiert.
Ein Höhepunkt der Fortbildung war die Möglichkeit, neue Bewegungsarten und Sportarten auszuprobieren, die im Sportunterricht der Grundschule eingesetzt werden können. Besonders spannend war die Einführung in das Bouldern, eine Form des Kletterns, die nicht nur den Körper fordert, sondern auch die Problemlösungsfähigkeiten und das Selbstvertrauen der Kinder stärkt. Durch praktische Übungen konnten die Lehrer erfahren, wie solche Aktivitäten die Kinder begeistern und gleichzeitig ihre körperliche und geistige Entwicklung fördern.
Neben den fachlichen Inhalten kam auch die spanische Kultur nicht zu kurz. Die Teilnehmer des Kurses hatten die Möglichkeit, die lokalen Traditionen, die Geschichte und vor allem die kulinarischen Besonderheiten Spaniens kennenzulernen. Diese kulturellen Erlebnisse trugen dazu bei, den Aufenthalt noch bereichernder zu gestalten.
Die Erkenntnisse aus diesem intensiven Kurs wird Frau Kratzer nun in ihren Unterricht an der Schule Langweid einfließen lassen. Sie ist überzeugt, dass die neuen Bewegungsstrategien helfen, den Sportunterricht abwechslungsreicher und effektiver zu gestalten. Zudem freut sie sich darauf, die Kinder für neue sportliche Herausforderungen zu begeistern.

Job-Shadowing zwischen zwei Kontinenten – Einblick in das türkische Schulsystem

Vom 13.01. bis 17.01.2025 nahm Herr Sommer an einem Job-Shadowing-Programm an den CND Schools in Istanbul teil. Diese Schule umfasst alle Stufen – vom Kindergarten über die Primary und Middle School bis hin zur High School. Während des Aufenthalts erhielt er wertvolle Einblicke in den Unterrichtsalltag, da er verschiedene Klassen begleitete und die Unterrichtsmethoden sowie den schulischen Ablauf aus nächster Nähe beobachtete. Besonders beeindruckend war, dass der gesamte Unterricht in allen Fächern ausschließlich auf Englisch stattfand.
Ein besonderes Highlight war ein interaktives Projekt mit den 5. Klassen unserer Schule, das an zwei verschiedenen Tagen durchgeführt wurde und allen Beteiligten sichtlich Spaß und Freude bereitet hat. Diese Erfahrung ermöglichte den Schülerinnen und Schülern nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern auch die Anwendung ihrer Sprachkenntnisse in einem authentischen Kontext.
Durch den direkten Austausch mit den Lehrkräften vor Ort konnten neue didaktische Ansätze und Unterrichtsmethoden kennengelernt werden, die sich möglicherweise in den eigenen Unterricht integrieren lassen.
Neben dem schulischen Programm wurde auch das kulturelle Erleben der geschichtsträchtigen Stadt – dem ehemaligen Konstantinopel – nicht vernachlässigt. Herr Sommer wurde von den Lehrkräften vor Ort begleitet und verbrachte auch außerhalb der Schule viel Zeit mit ihnen. Dies ermöglichte nicht nur einen tieferen Einblick in die türkische Kultur, sondern stärkte auch den persönlichen und fachlichen Austausch.
Diese bereichernde Erfahrung wird den interkulturellen Blick auf den Unterricht unserer Schule in Zukunft weiter schärfen. Der Austausch mit den CND Schools in Istanbul hat gezeigt, wie wertvoll internationale Kooperationen für die pädagogische Weiterentwicklung sind. Solche Begegnungen fördern nicht nur den fachlichen und kulturellen Horizont, sondern auch das gegenseitige Verständnis und die Offenheit für neue Perspektiven.
Worte verbinden Kontinente - Viertklässler beginnen eine Brieffreundschaft mit Indien
„Dear penpal, my name is…“
So beginnen die ersten Briefe auf Englisch der Klasse 4c. Seit eineinhalb Jahren lernen die Kinder an zwei Stunden die Woche ihre erste Fremdsprache. Das reicht schon aus, um sich selbst mit Namen, Hobbies, Lieblingsfächern, Haustieren, Sportarten oder favorisiertem Essen vorzustellen. Geschehen ist dies im Februar. Über das Erasmusprogramm erhielten wir eine Kontaktschule in Indien, welche an einer Brieffreundschaft mit Deutschland interessiert ist. Dort lernen die Kinder Deutsch, und so werden die ersten Antwortbriefe auch auf unserer Muttersprache zurückkommen. Darauf warten wir schon ganz gespannt!

Erasmus+: Outdoor Learning auf Teneriffa
Hannes Schmidt, Lehrer an unserer Schule, nahm im Rahmen des Erasmus+ Programms in den Osterferien an einem einwöchigen Fortbildungskurs mit dem Titel „Outdoor Learning – from Urban Nature to the Great Outdoors“ teil. Der Kurs fand in La Laguna auf Teneriffa statt und umfasste insgesamt 30 Stunden.
Besonders an diesem Kurs war der starke Praxisbezug: An vier von fünf Tagen fand das Lernen nicht im Klassenzimmer, sondern draußen in unterschiedlichen Umgebungen statt – in der Stadt, in der Natur, im botanischen Garten oder im Wald. Ziel war es, Methoden zu erlernen, mit denen sich der Unterricht ins Freie verlagern lässt, um dort auf kreative und ganzheitliche Weise Wissen zu vermitteln.
Am ersten Tag erkundete die Gruppe die Altstadt von La Laguna und löste verschiedene Aufgaben in einer traditionellen Markthalle – ein Beispiel dafür, wie man urbanes Umfeld aktiv ins Lernen einbeziehen kann. Am zweiten Tag führte die Exkursion auf ein Lavafeld, wo es nicht nur um geologische Besonderheiten ging, sondern auch darum, wie man Fächer wie Geschichte, Mathematik oder Sport mit Bewegung und Natur verbindet. Der dritte Tag stand im Zeichen der Biodiversität: Im botanischen Garten von Santa Cruz lernte Hannes Schmidt viel über Pflanzen- und Tierarten sowie deren pädagogisches Potenzial. Am vierten Tag ging es in den Landschaftspark Anaga, wo im Team kreative Aufgaben mit Naturmaterialien gelöst wurden – eine Kombination aus Erlebnispädagogik, Teamarbeit und Naturerfahrung.
Durch die zahlreichen praktischen Aktivitäten stand nicht nur die Naturerkundung im Mittelpunkt, sondern auch das multisensorische Lernen. Der Kurs förderte körperliche Aktivität, soziale Kompetenzen und das Bewusstsein für mentale Gesundheit – wichtige Aspekte für einen ganzheitlichen Bildungsansatz.
Die Teilnahme an diesem Kurs war für Hannes Schmidt eine große Bereicherung und bietet viele neue Impulse für den Unterricht an unserer Schule.

Erasmus+ auf Malta – Lernen zwischen Sprachkurs und Zeitreise

Frau Tietze-Wagner nutzte die Osterferien für eine ganz besondere Fortbildung im Rahmen des Erasmus+ Programms: Auf der Mittelmeerinsel Malta besuchte sie einen einwöchigen Englisch-Sprachkurs – gemeinsam mit Teilnehmenden aus aller Welt. Das internationale Lernumfeld, geprägt von Offenheit, Neugier und lebendigem Austausch, war eine bereichernde Erfahrung, die weit über den Sprachunterricht hinausging.
Nach dem Unterricht begab sich Frau Tietze-Wagner auf Entdeckungsreise über die Insel – mit dem Hop-on-Hop-off-Bus erkundete sie sowohl den Norden als auch den Süden. Sie besuchte die stillen Gassen der alten Hauptstadt Mdina, bestaunte die barocke Pracht Vallettas, ließ sich vom türkisblauen Wasser der Blauen Lagune verzaubern und schlenderte durch das farbenfrohe Fischerdorf Marsaxlokk.
Was Malta dabei so besonders macht, ist nicht nur die landschaftliche Schönheit, sondern vor allem seine Geschichte: Die Insel war jahrhundertelang ein strategischer Knotenpunkt im Mittelmeer. Die Spuren des Johanniterordens, der sich hier als Malteserorden niederließ, prägen bis heute das Stadtbild. Auch britische Einflüsse, die bis zur Unabhängigkeit 1964 reichten, sind noch spürbar – sei es im Linksverkehr oder in den roten Telefonzellen.
Diese bewegte Vergangenheit hat die Identität der Malteser geformt: ein stolzes, gastfreundliches Volk mit tiefer kultureller Verwurzelung, das seine Geschichte bewahrt und zugleich offen in die Zukunft blickt. Frau Tietze-Wagner erlebte sie als herzlich, hilfsbereit und stolz auf ihre reiche Vergangenheit.
Malta – mit seinen hellen Kalksteinfassaden, dem mediterranen Flair und seiner kulturellen Vielfalt – wurde so für Frau Tietze-Wagner nicht nur zum Ort des Lernens, sondern auch zum Schauplatz einer kleinen Zeitreise durch Europas Geschichte. Eine Woche, die inspiriert, bildet und lange nachwirkt.
Erasmus+ Mobilität in Prag – "Mastering the Art of Storytelling"

Vom 20.04.2025 bis zum 25.04.2025 nahmen Herr Göktas und Herr Reckerth im Rahmen des Erasmus+ Programms an einer Fortbildung in Prag teil. Die Veranstaltung trug den Titel "Mastering the Art of Storytelling" und bot eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Techniken und didaktischen Ansätzen des Erzählens im schulischen Kontext.
Der Kurs legte besonderen Wert auf praxisorientierte Methoden zur Förderung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit und kreativen Kompetenz von Schülerinnen und Schülern. Die Teilnehmer arbeiteten in internationalen Gruppen, was nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch die interkulturelle Zusammenarbeit förderte. Herr Göktas und Herr Reckerth konnten neben zahlreiche Impulse für den eigenen Unterricht auch Interesse an weiteren Schulpartnerschaften gewinnen.
Neben dem inhaltlich wertvollen Kursprogramm nutzten beide die Gelegenheit, die Stadt Prag mit ihrer reichen Geschichte und kulturellen Vielfalt zu erkunden. Der Besuch historischer Sehenswürdigkeiten, Museen und kultureller Veranstaltungen ermöglichte weitere Einblicke in die europäische Kultur und förderte das Bewusstsein für die Bedeutung kultureller Bildung im Rahmen des Erasmus+ Programms.
Schüleraustausch Prag im Mai 2025

Lange wurde darauf hingefiebert – jetzt war es endlich so weit: Der Schüleraustausch ausgewählter 7. und 8. Klässler mit unserer tschechischen Partnerschule in Hovorčovice konnte stattfinden! Wer mitfahren durfte, wurde nicht per Los entschieden – ein Motivationsschreiben war der Schlüssel zur Reise. Die besten Argumente, die größte Neugier und die meiste Vorfreude überzeugten.
Nach vielen Videokonferenzen, E-Mails und Gesprächen zwischen den beiden Schulen war alles organisiert. Am Sonntag ging's los: Mit dem Flixbus in Richtung Prag! Die Ankunft am Abend war zwar spät, aber das Hotel gemütlich, modern und perfekt für die kommenden Tage.
Der Montag startete direkt mit dem ersten Kennenlernen an der Schule in Hovorčovice. Dort warteten Icebreaker-Spiele, um das Eis zwischen den deutschen und tschechischen Schülern zu brechen – und das funktionierte ziemlich schnell. Danach präsentierten beide Gruppen ihre Schulen und Heimatorte. Unsere Langweider Gruppe hatte ihre Präsentationen natürlich im Gepäck und stellte den tschechischen Gastgebern stolz ihre Schule und ihren Heimatort vor – genauso wie die tschechischen Schüler ihre Gemeinde und Schule präsentierten. So bekam jeder einen kleinen Einblick, wo der andere herkommt.
Am Dienstag führte uns das Frühstücksbuffet direkt in den nächsten Programmpunkt: das Prager Museum für Nachhaltigkeit und Bienen. Highlight dort: der Besuch eines Bienenvolks auf der Dachterrasse – Prag mal anders! Ein informativer Vortrag machte deutlich, wie wichtig Bienen für unser Ökosystem sind. Danach wurde es kreativ (und lecker): In der Museumsküche backten alle gemeinsam Apfel-Karotten-Muffins – verfeinert mit hauseigenem Honig.
Nach so viel Fleiß ging’s am Nachmittag in die Prager Innenstadt. Karlsbrücke, Altstadt, kleine Läden – bei bestem Wetter wurde gebummelt, gestaunt und natürlich auch ein bisschen geshoppt. Abends versammelten wir uns zum Hot-Dog-Essen am Brunnen in der Nähe des Hotels.
Mittwoch wurde es sportlich und interaktiv: In gemischten deutsch-tschechischen Gruppen ging es auf City-Hunting-Tour – ein spannendes Stadtrallye-Abenteuer mit kniffligen Aufgaben und jeder Menge Teamwork. Bei der Siegerehrung am Ende entstanden nette Erinnerungsbilder. Am Nachmittag stand noch ein Besuch in einer riesigen Shoppingmall an – die ideale Gelegenheit, letzte Souvenirs zu besorgen (und den Geldbeutel zu leeren). Der Abend? Ganz entspannt: relaxen, quatschen, ins Bett fallen.

Prag meets Langweid – Stadtrallye, Wappen und Picknick!

Heute war richtig was los in Langweid – unsere Prager Austauschschüler waren zum Gegenbesuch da, und wir haben ihnen gezeigt, was unser Heimatort alles zu bieten hat. Natürlich nicht einfach so – sondern auf einer spannenden Stadtrallye quer durch Langweid. Und weil wir nicht nur clever, sondern auch international unterwegs sind, mussten alle Aufgaben auf Englisch gelöst werden. Challenge accepted!
Ob knifflige Fragen zur Ortsgeschichte, Selfies mit dem Rathaus oder das Zählen der Stockwerke in den Hochhäusern – unsere Gäste hatten gut zu tun.
Nach der Rallye ging es zum gemütlichen Teil über: Picknick am Langweider Baggersee! Decken raus, Snacks ausgepackt – auch wenn das Wetter eher grau war, war die Stimmung bestens. Das Highlight: Gemeinsam mit den 6. Klassen haben wir ein richtig cooles Landart-Kunstwerk gelegt – das Langweider Wappen, groß und kreativ aus Naturmaterialien gestaltet.
Zum Abschluss gab’s noch ein gemeinsames Gruppenfoto vor dem Wappen – ein schöner Moment, der bestimmt in Erinnerung bleibt.
Díky, Praha – danke für euren Besuch! Bis bald – oder wie man auf Tschechisch sagt: Brzy na shledanou! 🇨🇿🇩🇪
Erasmus-Reise nach Feldkirch

Unsere 6. Klässlerinnen waren im Rahmen von Erasmus+ zu Besuch bei unserer Partnerschule in Feldkirch (Österreich) – und erlebten eine Woche voller Abwechslung und Abenteuer!
Schon auf der Hinfahrt legten wir einen kreativen Zwischenstopp in Lindau ein: Beim Hundertwasser-Workshop wurde gemalt, gestaltet und bunt gedacht.
In Feldkirch angekommen, ging’s sportlich los: Teamspiele mit der Partnerschule, ein Besuch im Schwimmbad, und ein Kinofilm am Vormittag sorgten für gute Stimmung. Das absolute Highlight? Ganz klar die Wanderung im Montafon – mit Rutschen im Wald und einer rasanten Fahrt im Alpen-Coaster zurück ins Tal!
Am letzten Abend erkundeten wir bei einer Nachtwächterinnenführung die Altstadt und ließen die Reise ganz entspannt bei einem Eis ausklingen.
Eine tolle Woche mit vielen Erlebnissen – wir sagen: Danke, Erasmus+!



